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Inzwischen läuft rund ein Viertel aller Hotelbuchungen in Deutschland über die großen Internetportale. Marktführer sind hier Booking.com und HRS.

Dabei bezahlen die Hotels eine Provision an die Website um auf dieser aufgelistet zu sein. Bei HRS beträgt diese beispielsweise 15 %. Hier gibt es jedoch noch den sogenannten "Ranking Booster". Statt 15 % bezahlen die Hotels 19 % des Zimmerpreises als Provision. Dafür stehe das Hotel dann weiter oben in der Liste derjenigen Stadt. Hotels, die mehr Provision zahlen, werden also höher platziert.

Von diesen Ranking Booster und den höheren Provisionen und der gekauften Platzierung erfährt der Verbaucher jedoch nichts. Es gibt keine Hinweise in den Fußnoten auf Werbung, geschwige denn in den AGBs. Fehlanzeige. Der Ranking Booster bei HRS ist für Internetnutzer also nicht zu erkennen. Hier fragt sich, ob dieses System noch legal ist oder ob eine bezhalte Platzierung nicht als Werbung gekennzeichnet werden muss.

Beantwortet von (13,860 Punkte)
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Hallo, 

Hoteliers kommen hetzutage kaum noch drum herum sich über Buchungsplattformen wie Booking.com oder HRS etc. zu vermarkten. Dafür müssen diese mit hohen Preisen rechnen. 

Booking.com verlangt zw. 12-16 Prozent des Zimmerpreises für seine Vermittlungsdienste. Kleinere Hotels, die nicht ausgelastet sind, müssen häufig einen noch höheren Preis zahlen. Dabei kann ein solcher Kommissionssatz schon mehr als 20 Prozent des Zimmerpreises betragen. 

Bei HRS betragen diese Provisionssätze ca. 15%. Eigentlich sehr unfaire Praktiken. Es lohnt sich immer einen Preisvergleich auf der jeweiligen Hotelseite durchzuführen.

 

 

Beantwortet von (19,170 Punkte)
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Nachdem schon in 2016 das Bundeskartellamt das Preisdiktat (sprich Preisgarantie) bei booking und Co einkassiert hat, dürfen die Hotels die Preise auf Ihrer Seite selbst bestimmen und günstiger anbieten, was sie auch in der Regel tun. Somit sind diese dann oft um die Provisionen der Portale günstiger. (z.B. 1000€ über = 870€ auf der Hotelseite.
hier zum Nachlesen
https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article151808080/Hotels-duerfen-Zimmerpreise-wieder-selbst-bestimmen.html
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Ich bin zwar kein Fan von booking.com aber man muss den Service der Buchungsportale differenzierter betrachten. Alle Welt meckert über die Provisionen, die die Portale kassieren. Aber niemand scheint in Frage zu stellen, wie die Hotelbuchung und Urlaubsrecherche ohne diese Portale aussehen würde. Bei abertausenden Hotels weltweit ist es schier unmöglich, das passende Hotel nach seinen Wunschkriterien im Internet zu finden, ohne derartige Plattformen zu nutzen. Solche Portale machen Hotels und deren Leistungen vergleichbar und bringen alle wichtigen Infos zur Hotelbuchung auf einen Fleck. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche kleine Portale - die gezielt für ein Reisethema oder Region tätig sind - die mit Service und Vor-Ort-Kenntnissen punkten. Wer dann den Service und ggf. sogar die Beratungsleistung solcher Buchungsplattformen nutzt, der muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass die Technik und Manpower auch bezahlt werden muss. Wer sich dann bei derartigen Portalen inspirieren lässt und später doch direkt beim Hotel bucht, braucht sich natürlich auch nicht zu wundern, wenn es solche Portale irgendwann nicht mehr gibt bzw. nur noch die dicken Platzhirsche da sind.
Beantwortet von (140 Punkte)
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