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Hallo, ich habe letztens in einer alten Zeitung von einer Geschichte gelesen, die zwar schon einige Zeit zurückliegt, aber mich würde dennoch brennend interessieren, wie die ganze Geschichte rechtlich zu beurteilen ist.

Also ein Ehepaar buchte über ein Kölner Reisebüro bei einem Reiseunternehmen eine Flugpauschalreise nach Kanada und Alaska, diese beinhaltete auch eine Schiffsfahrt und einen Mietwagen, und kostete insgesamt 16.784 DM. Die Reise sollte vom 13 August bis zu 10 September 1984 dauern.

Aber der Mietwagen soll wohl nicht ganz so den Vorstellungen der Reisenden entsprochen haben, und so richtig ausreichend viele Informationen über die Reiseroute sollen wohl auch nicht vorgelegen haben.

Jedenfalls schrieb der Mann dann am 25. August 1984 einen Brief an den Reiseveranstalter, welcher diesen am 4 September erreichte.

In dem Brief standen dann Formulierungen wie:

„bereits heute weise ich Sie darauf hin, daß ich unmit­telbar nach Rückkehr von dieser Reise gerichtlich gegen Sie vorgehen werde, …“

und am Schluss:

„Sie wissen jetzt jeden­falls, was auf Sie zukommt, sobald wir unser Domizil wieder erreicht haben.“

Das klingt ja auf jeden Fall schon einmal reichlich bedrohlich. Jedenfalls antwortete das Reiseunternehmen auf diese Email gar nicht. Und angeblich hat dann auch der Mann das Reisebüro am 1 Oktober 1984 verklagt.

Eine andere Klage, welche am 17 Juli eingereicht, und am 28. Oktober zugestellt wurde, dieses mal an das Reiseunternehmen und nicht das Büro,  in dieser hat der Kläger dann 8.392 DM als Entschädigung verlangt. Zu diesem Zeitpunkt hat aber das Reiseunternehmen schon gesagt, dass er zu spät ist mit der Klage, weil für solche Klagen eine Frist von einem Monat besteht.

Jetzt weiß ich leider nicht mehr wie das ausging. Hätt der Kläger nun mit der zweiten Klage gegen das Unternehmen Erfolg, oder nicht, weil die Frist nicht gewahrt wurden war. Und wie ist es zu beurteilen, dass er zwar rechtzeitig Klage eingelegt hat, aber gegen den falschen KLagegegner?

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